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Ohrakupunktur 

In welchem Land die Reizung der Ohrmuschel ihren Anfang genommen hat, lässt sich wohl schwer feststellen. Schriftlich niedergelegt ist die Tatsache dass die Chinesen sich schon lange vor der Zeitrechnung mit dem Ohr und seinen Zusammenhängen mit dem übrigen Körper beschäftigt haben. Scheint doch das Ohr in der traditionellen chinesischen Medizin auch im Zentrum des Meridiansystems zu stehen. Alle Yang-Meridiane und auch die Yin-Meridiane über ihre Koppelungen (z. B. Lunge-Dickdarm) haben engste Beziehungen zum Ohr. Auch Anweisungen zur Reflextherapie vom Ohr aus sind schon in den ersten Jahrhunderten n. Chr. schriftlich niedergelegt. In der Thang-Dynastie (618 - 907) wurden schon 20 vordere und hintere Punkte des Ohres erwähnt, von denen einer sich in der Ohrmuschel befindet und dem Nullpunkt von Dr. Nogier entsprechen dürfte.

Nogier: ,,Die Ohrakupunktur ist ein Verfahren, bei dem drucksensible und elektrisch messbare Punkte der Ohrmuschel zur Diagnose und durch mechanische oder elektrische Reizung zur Behandlung verschiedener funktioneller Krankheiten und Störungen verwendet werden können."

Bei welchen Krankheiten ist die Ohrakupunktur indiziert:

  • Atemwegserkrankungen (etwa akute Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Gastrointestinale Störungen (etwa chronische Magengeschwüre)
  • Schlafstörungen
  • Bronchialasthma
  • Störungen (z.B. bei Schlaganfällen)
  • Augenerkrankungen
  • Muskuloskeletale Erkrankungen  z.B. Sehenscheidenentzündungen
  • Erkrankungen im Mundbereich (etwa Schmerzen nach Zahnextraktionen)
  • Als anerkannte Indikation für eine Akupunkturbehandlung gelten auch  chronische Schmerzen auch wenn kein körperlicher Befund vorliegt.

 

 

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